Musikgarten, Gruppensituation, Kind tanzt zur Musik, Eltern-Kind-Konzept
Miteinander musizieren, neue Instrumente und Klänge entdecken - das sind wichtige Bestandteile in Marias Musikgarten und Marias Musikwerkstatt. Foto: Ulrike Olschewski

Musikgarten in Regensburg: Eine neue Welt entdecken

Beim Singen, Tanzen und beim Spiel auf einfachen Instrumenten erforschen Kinder ihre natürliche Musikalität.

"Winke, winke, winke, winke guten Tag", schallt es durch den Raum - so wie immer, wenn der Musikgarten mit dem Begrüßungslied beginnt. Plötzlich traben Pferde um die Ecke. "Klack, klack, wiiieher, brrr"! Die Kinder schnalzen mit der Zunge - sie imitieren die Geräusche, mit denen Kursleiterin Maria Gruber heute den Kniereiter ankündigt, "steigen auf" und reiten auf den ausgestreckten Beinen ihrer Eltern zu "Hopp, hopp, hopp". Danach ist erstmal Ausruhen angesagt: Begleitet von der Geige können sich die Kinder beim Schaukellied in den Schoß der Eltern schmiegen und der ruhigen Melodie lauschen. Später dreht sich in dieser Stunde alles ums Waschen. Die Kinder erfahren, wie es klingt, wenn Wasser tropft, und lernen das "Schüttellied", das schon so manchem die Routine am Waschtisch verschönert hat. Als Mozarts "Eine kleine Nachtmusik" erklingt, wissen alle: Es ist Konzertzeit! Mit den bunten Musikgarten-Tüchern wedelnd tanzen sie durch den Raum, bevor es nach 45 Minuten wieder Abschied nehmen heißt.

 

In der Musikwerkstatt dürfen die Kinder singen, tanzen, musizieren - und sich beim Basteln von einfachen Instrumenten auch handwerklich ein wenig austoben.

 

Im Baby-Musikgarten geht es ruhiger zu. Die Kleinen lieben es, wenn ihnen vorgesungen wird. Sie saugen die neuen Klänge um sie herum auf und genießen die wunderbare Atmosphäre, die ihnen das Musizieren in der Gemeinschaft bietet. Die Eltern tanzen mit ihren 0 bis etwa 18 Monate alten Kindern auf dem Arm, sie kuscheln mit ihnen beim Schmusevers oder lassen sie beim Kniereiter den Grundschlag und die Freude an rhythmischer Bewegung spüren.

 

Marias Musikgarten lädt Kinder ein, mit ihren Eltern die Welt der Musik zu entdecken und Teil des Alltags werden zu lassen. Beim Singen, Tanzen und beim Spiel auf Instrumenten wie Glöckchen, Rasseln, Trommeln oder Klanghölzern lernen die Kinder Lieder, Kniereiter, Fingerspiele sowie einfachste musikalische Grundbegriffe kennen.  Wissen, welches sie ein Leben lang begleitet, und das in vielerlei Hinsicht: Denn frühmusikalische Förderung erleichtert dem Kind nicht nur das Lernen eines Instruments, sondern nimmt auch positiven Einfluss auf seine sprachliche Entwicklung, sein Sozial- und Lernverhalten.

Außerdem macht gemeinsames Musizieren sehr viel Spaß! Seht selbst und kommt   vorbei!